Der Binnenhafen Eberswalde - Logistikknotenpunkt mit Zukunft

Der Hafenstandort

Lage am Oder-Havel-Kanal

Eberswalde ist mit rund 40.000 Einwohnern die größte Stadt am Oder-Havel-Kanal. In den bereits vorhandenen Werkshäfen wurden Mitte der neunziger Jahre fast 500.000 Tonnen Güter umgeschlagen. Die Technik an diesen Standorten ist auf die privatwirtschaftlichen Interessen der Uferanrainer ausgelegt.

Einen öffentlichen Binnenhafen gab es bisher in Eberswalde nicht. Was es jedoch in Eberswalde gab, waren günstig gelegene Zugangsstellen zum Wasser und einen erhöhten Bedarf nach energiegünstigen und umweltfreundlichen Schiffstransporten.
Deshalb erfolgten erstmals im Jahre 1995 Machbarkeitsuntersuchungen zu Gütermengen, Standorten, Finanzierungsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten für einen neuen öffentlichen Binnenhafen in Eberswalde.
Das Ergebnis fiel äußerst positiv aus. Es wurde ein Umschlagbedarf von 600.000 Tonnen pro Jahr ermittelt, der sich aus den Gutarten Getreide, Dünger, Metalle, Betonteile, Baustoffe und Schwergütern zusammensetzte.

Blick zum Binnenhafen
Blick zum Binnenhafen
Bitte klicken Sie für eine größere Darstellung auf die Abbildung!

Deshalb hat die Stadtverordnetenversammlung von Eberswalde in ihrer Sitzung am 18.04.1996 einen Beschluss zum Bau eines öffentlichen Binnenhafens in Eberswalde gefasst. Der Binnenhafen liegt direkt am Oder-Havel-Kanal km 66,782 bis 67,337. Das Hafenbecken bietet Platz für 6 Großmotorgüterschiffe oder 4 Schubverbände. Der Hafen hat die Voraussetzungen für den Umschlag und die Lagerung gefährlicher Güter und bietet Abstellmöglichkeiten für große Spezialfahrzeuge.

Foto vom Binnenhafen Eberswalde

Foto vom Binnenhafen Eberswalde